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Aphrodisiaka
Die
Auswahl
an Aphrodisiaka (Mittel zur Weckung bzw.
Wiederbelebung der Libido) ist
schier unüberschaubar und setzt sich aus der weltweiten
Flora und Fauna zusammen. Einige dieser Aphrodisiaka gelten seit der
Antike als
anregend und haben bis in die heutige Zeit als solche
überdauert
und in jeder
Epoche der Menschheit wurden neue Stoffe entdeckt. Bei diesen Aphrodisiaka
handelt
es sich als solches um keine Medikamente und die gesundheitliche
Unbedenklichkeit als auch Wirksamkeit ist mehr als fraglich und die Erfolge
begründen sich zumeist auf die
Einbildungskraft der Konsumenten (Placebo-Effekt). Die
„Wundermittel“ könnten
möglicherweise
u.a. in der Fleisch-, Fisch- und Gemüsetheke des
nächsten Supermarkts zu finden
sein, in dem nächsten Feinkostladen, der Kneipe auf der Ecke,
als Teil des illegalen
Portfolios eines Drogendealers oder bei der nächsten Person
die illegal mit Bestandteilen
und/oder Produkten von artgeschützten Tieren und Pflanzen
handelt.
Dementsprechend
könnte das womöglich legal/illegal erworbene und
konsumierte Aphrodisiaka je nach Menge
gesund, in Maßen gesund, gesundheitlich
unbedenklich, ungesund
und suchterzeugend oder giftig bis hochgiftig sein. Die Nebenwirkungen
könnten
somit das gesamte Spektrum abdecken, je nach Aphrodisiaka und Menge
könnte dies z.
B. von pappsatt und Mundgeruch zum allgemeinen Kontrollverlust und
anschließendem Delirium führen, oder auch zu
schwerer Abhängigkeit und Psychosen
bis hin zum Tod. Der Handel mit Aphrodisiaka ist dabei ein
äußerst
gewinnträchtiges Geschäft, indem Pulver, Extrakte,
Tinkturen und Salben verkauft
werden, die bestenfalls das zum Inhalt haben was, wenn
überhaupt, auf der
Verpackung deklariert wird.
Dementsprechend
gestaltet sich auch die folgende Liste die
nur einen Bruchteil der vermeintlichen Aphrodisiaka oder
deren Ausgangsstoffe
wiedergibt. Wir möchten jedem nahelegen, sich, wenn in diesem
Zusammenhang
gewünscht, auf den maßvollen und arttypischen Genuss
von legalen und gängigen
Lebensmitteln zu beschränken, gegen die keine
persönliche Unverträglichkeit (z.
B. Allergie) vorliegt und diese nur von Lebensmittelhändlern
zu beziehen, die gemäß
bestehender gesetzlicher Vorlagen, Verordnungen und Richtlinien der
BRD/EU handeln.
Dies ist mit größter Wahrscheinlichkeit der Moral,
Gesundheit und Geldbörse am
zuträglichsten.
Warnung!
Zum Teil illegale, berauschende,
suchterzeugende, gesundheitsschädliche und giftige Aphrodisiaka
(alphabetisch)!
Aal,
Alkohol,
Alraune, Anis, Auster, Bärengalle (diverse Arten), Basilikum,
Bohnenkraut,
Bufotenin, Catuaba, Chilischoten, Cocablätter, Damiana,
Datura, Durian, Eier,
Engelstrompete, Erdbeeren, Falzblume, Feldsalat, Fenchel, Fliegenpilz,
Froschschenkel, geriebenes Horn (Nashorn, Elefant), getrockneter
Tigerpenis
(Bengal und Sibirischer Tiger), Ginseng, Granatapfel, Hanf, Harmin,
Hennadolden, Ingwer, Jaguar (Raubkatze), Kakao (Rohstoff), Kaviar,
Knoblauch,
Kokain, Krokus, Lachs, Maca Extrakt, MDMA (Ecstasy), Meerrettich,
Muirapuama,
Muskatnuss, Myrre, Nardenblüten, Nelken, Paprika, Perubalsam,
Petersilie,
Pfeffer, rote Bohne, Safrankrokus, Schokolade, Seepferdchen (zumeist
pulverisiert
oder getrocknet), Sellerie, Spanische Fliege, Spargel, Speed,
Stranddistel,
Schildkröte (diverse Arten), Taigawurzel, Terpentin,
Tigerhoden (Bengal und
Sibirischer Tiger), Trüffel, Vanille, Weihrauch, Wildbret
(diverse Arten), Yohimbe
(Yohimbin),
Zimt, Zwiebel
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